Lex Machina ist eine Analyseplattform für die Arbeit mit Prozessdaten. Sie unterstützt Anwälte und interne Legal-Teams dabei, Streitfälle im Bereich des geistigen Eigentums und des Kartellrechts zu analysieren, indem Gerichtsentscheidungen und zugehörige Falldaten zusammengeführt werden.
Was die Plattform leistet
Nutzer können einen konkreten Fall oder eine Fallgruppe auswählen und Analysen über zentrale Dimensionen erstellen:
Parteien und Verhalten der Gegenseite
Richter und Gerichtsstände
Prozessstrategien und historische Muster
Prognosen zu Verfahrensausgängen und Risikoeinschätzung auf Basis früherer Fälle
Funktionsweise und Zielgruppe
Die Plattform nutzt Machine Learning, um Gerichtsdokumente zu verarbeiten und auf Grundlage historischer Daten Prognosemodelle zu erstellen. Die Informationen stammen aus öffentlichen Gerichtsakten und werden regelmäßig aktualisiert. Lex Machina wird vor allem von Rechtsabteilungen größerer Unternehmen, Kanzleien und Syndikusanwälten genutzt, die große Mengen an Prozessdaten auswerten müssen.
Zu beachtende Grenzen
Lex Machina konzentriert sich auf IP- und Kartellrechtsfälle und bietet keine breite Abdeckung des gesamten Rechts. Für kleinere Kanzleien kann die Nutzung kostspielig sein, und Teams benötigen oft eine Einarbeitung, um die Analysen im größeren Umfang effektiv zu nutzen.

