
Opera macht experimentellen Browser Neon mit KI öffentlich zugänglich
Experimenteller Opera-Browser mit KI direkt in der Oberfläche
Opera machte den experimentellen Browser Neon öffentlich zugänglich – zuvor war er nur per Einladung erhältlich. Jetzt kann jeder Nutzer Neon installieren, allerdings läuft das Produkt im Abo für 19,90 $ pro Monat.
Neon ist ein Browser, in den künstliche Intelligenz direkt in die Oberfläche eingebaut ist und das Geschehen in den Tabs kontinuierlich analysiert. Die KI berücksichtigt den Seitenkontext, den Browserverlauf, Video- und Beitragsinhalte und bildet so ein einheitliches Verständnis davon, woran der Nutzer arbeitet.
Der Browser kann zum Beispiel Details zu einem vor einigen Tagen angesehenen Video wiederherstellen oder Materialien vorschlagen, die zu jüngsten Suchanfragen passen. Vom Konzept her ähnelt Neon Lösungen wie Comet oder Atlas, doch Opera setzt nicht auf einen externen Assistenten, sondern auf eine tiefe Integration der KI in die Browser-Architektur selbst.
In Neon stehen Karten mit wiederkehrenden Aktionen, thematische Recherchen und der Bereich Tasks zur Verfügung – Arbeitsbereiche, in denen Tabs und KI zu einem gemeinsamen Kontext verbunden werden und die aktuelle Aufgabe des Nutzers „verstehen“.
Das Abo umfasst Zugriff auf mehrere KI-Modelle, darunter Gemini 3 Pro, GPT-5.1, Veo 3.1 und Nano Banana Pro, sowie erweiterte Funktionen und eine Einladung in einen geschlossenen Discord-Chat mit den Entwicklern. Der Browser wird wöchentlich aktualisiert und erhält regelmäßig neue KI-Funktionen, während die klassischen Opera-Versionen kostenlos bleiben und nur einen grundlegenden Satz an AI-Funktionen bieten.
Das Projekt Neon wird als experimentelle Plattform positioniert, in der Opera die Zukunft von Browsern testet, bei denen KI ein zentrales Element der Nutzererfahrung ist.
