
„Erzähl, Schneeflöckchen, wo du warst“: KI-Clip geht in den sozialen Netzwerken viral
KI-Clip zu einem Winter-Klassiker
Neuralnetze interpretieren sowjetische Klassiker erneut neu. Ein neues KI-Cover des Neujahrslieds „Erzähl, Schneeflöckchen, wo du warst“ aus dem Zeichentrickfilm „Na, warte!“ verbreitete sich schnell in den sozialen Netzwerken – die Videos mit dem Track kamen zusammen auf mehr als 7 Mio. Aufrufe. Das Originalvideo erschien auf Instagram* im Account der Bloggerin komovich.sasha.
\\Das Video kann hier angesehen werden.\\
Die Autorin nennt die Arbeit „ein neues Experiment mit Neuralnetzen“. Ihrer Aussage nach wurde der Track vollständig mit AI erstellt: vom Klang bis zur Stimmverarbeitung. Ziel war es, die „russische Winteratmosphäre“ zu bewahren, sie aber moderner zu präsentieren.
Auch das Schneeflöckchen-Image im Clip wurde mit Neuralnetzen zusammengesetzt: eine Mischung aus russischem Folklorestil, Kokoschniks, reichen Texturen und modernen Accessoires. Diese visuelle Collage unterstreicht die Verbindung traditioneller Ästhetik mit digitalen Technologien.
Den Statistiken im Post zufolge sammelte das Originalvideo Hunderttausende Likes und Saves, fast zehntausend Kommentare und Tausende von Reposts. Während die Autorin den Clip schnitt, liefen ihren Angaben nach schon die Familienmitglieder durchs Haus und summten die neue Version des Liedes.
Die Bloggerin ruft ihre Follower dazu auf, den Track zu speichern, eigene Neujahrs-Reels mit diesem Sound zu drehen und sie in den Beiträgen zu markieren — die besten Videos will sie reposten. Außerdem unterrichtet Sasha den Umgang mit Neuralnetzen: Sie zeigt, wie man solche Clips erstellt und eigene Songs buchstäblich nur mit einem Smartphone produziert.
Die Geschichte rund um „Erzähl, Schneeflöckchen …“ zeigt gut, wie schnell KI-Tools in die Popkultur hineinwachsen: Vom Experiment im persönlichen Blog bis zum viralen Hit ist es nur ein einziger KI-Render.
*Instagram ist in Russland verboten.
